| Die Afssaps (Agence française de sécurité sanitaire des produits de la santé) hat kürzlich die Informationen zum Thema „Medikamente und Autofahren“ aktualisiert.
Das Dokument enthält Angaben zur Wirkung von Medikamenten auf die Fahrtüchtigkeit, das Bedienen von Maschinen (inkl. Haushalt- und Freizeitgeräte) und das Ausführen von potentiell gefährlichen Tätigkeiten, welche Vorsicht und Präzision erfordern.
Neben allgemeinen Ratschlägen sind folgende Informationen zu finden: _Beschreibung der Wirkungen der therapeutischen Hauptgruppen, welche die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen könnten. _Eine risikoabgestufte, alphabetische Liste der Substanzen, welche einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit haben könnten.
Niveau 1 – Die Einnahme des Medikaments beeinflusst im Allgemeinen die Fahrtüchtigkeit nicht. Der Patient muss aber informiert werden.
Niveau 2 – Die Einnahme des Medikaments kann die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen und erfordert eine Beratung durch eine medizinische Fachperson.
Niveau 3 – Vom Lenken eines Fahrzeuges wird ausdrücklich abgeraten.
In der Klasse 3 finden sich hauptsächlich Medikamente mit Wirkung auf das ZNS wie Anästhetika, Neuroleptika, Antipsychotika (parenterale Formen, ausgenommen Formen mit verlängerter Wirkstofffreisetzung), Anxiolytika (parenterale Formen und/oder hoch dosierte Formen), Hypnotika und auch Ophthalmologika wie Mydriatika und Zykloplegika.
Quelle: _Afssaps, Infos de sécurité – Mise au point 06.04.2009 |